Die zwei Kreuzschienenverteiler wurden bei der Entkernung des SBW leider komplett demontiert und entsorgt.
     



 
     


KSV 1:

Für die Fernbedienung der FuSA 1 bis 4 über Draht oder Richtfunk. Auch von Kolkwitz aus bestand die Möglichkeit die vier Funksendeämter zu bedienen.
Bestehend aus drei Feldern.

  Die Quell- und Zielleitungen sind an einem Verteilerfeld auf Buchsen aufgelegt, die sich an den Schnittpunkten befinden. Hier kann mittels Stecker eine Verbindung zwischen der Quell- und Zielleitung hergestellt werden.
Somit erreicht man eine Zuordnung an unterschidliche Punkte im SBW. Ein Kreuzschienenverteiler besteht aus mehreren einzelnen Verteilerfeldern, wie im Bild.
Die Anzahl der ankommenden und weiterführenden Leitungen bestimmen die Anzahl und somit die Gesamtgröße des KSV.
Der KSV von Kolkwitz war ein älteres Modell mit runden Steckern.
     

KSV 2:

An diesem Verteiler waren die Nutzerleitungen aufgelegt. Von den den Funkerplätzen lief ein erstes Kabel zum KSV. Ein zweites Kabel führte zu den Nutzerplätzen. Mit den Steckern wurde die Verbindung zwischen Empfänger und Nutzerplatz hergestellt. Vorallem zum Führungssaal, denn hier waren die unterschiedlichen Befehlsbereiche angeordnet, DGS, AIZ, IZOF, ZW WV sowie den JFK - FuTT - FRT. Bestehend aus vier Feldern.

 


       
 

Projektiert siehe Zeichnungen.

Wer hat sie gefertigt und wer montiert ?

Existieren noch Fotos von dieser Anlage ?

An dem Originalstecker vom KSV ist leider die Abdeckung kaputt.

       
 
Originalpläne vom KSV 1:



Vom KSV 2:

 

Eine originale Ablichtung des Verteilers:

 

Bei der Führung am 16.09.2017 wurde durch einen Besucher dieses Foto übergeben. 1979 / 80 war der Verteiler ohne Kennzeichnung und Beschriftung, die Stecker zu setzen verlangte vom Leiter Funk das notwendige Wissen der Leitungszuordnungen am Verteiler ( Funkerplatz / Nutzerplatz ). Auch für uns Funker war die Verfahrensweise des Steckens nicht bekannt.