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In einem Funknetz werden Informationen mittels elektromagnetischer Wellen übertragen.
Die Übertragung kann unidirektional ( nur in einer Richtung, Senden oder Empfangen ) oder aber bidirektional erfolgen ( jeder Teilnehmer kann senden und empfangen ).Diese Gruppierung erscheint nicht ganz exakt, denn haben doch die Funknetze innerhalb jeder Gruppe neben der Reichweite weitere Gemeinsamkeiten bezüglich Datenrate und Leistungsaufnahme. Wichtig ist eine große Reichweite zu überwinden und die Übertragungsqualität auf hohen Niveau zu halten. In der Praxis stößt man aber all zu oft an Grenzen, die von physikalischen Größen bestimmt werden.
Im militärischen Sektor bestimmen zusätzliche Faktoren die Art und Weise wie Funknetze betrieben werden. Oberstes Ziel ist es stets sichere Nachrichtenverbindungen zur Verfügung zu stellen. Durch entsprechende Maßnahmen wie Frequenzwechsel, ändern der Rufzeichen oder der Einsatz von elektronisch arbeitende Morsegeneratoren verbunden mit einem Wechsel des Abstrahlungsortes kann man gegnerische Aufklärung erschweren. Weiterhin erfolgte eine konsequente Trennung von Funksendeanlagen ( FuSA ) und Funkempfangszentren ( GS ). In der Regel betrugen die Abstände zwischen 18 und 25 km, um auch die kabeltechnische Anbindung ohne größere Probleme zu gestalten zu können.
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